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Ein Bund Rote Bete mit frischen Blättern

Schon gewusst?

Essbare Gemüseblätter

So bereichern Gemüseblätter deine Küche

Hast du schon einmal die Blätter von Brokkoli, Radieschen und anderen Gemüsesorten gegessen? Probier es aus! Wir verraten dir, welche bekannten Sorten essbar sind, wie du sie zubereitest und wie sie schmecken. Dazu gibt’s Tipps fürs Einkaufen und Aufbewahren.

Darum Gemüseblätter

Warum will man Gemüseblätter überhaupt essen? Der wichtigste Grund: ihr tolles Aroma. Die Blätter vieler Gemüsesorten liefern einen großartigen Geschmack, der unsere Aufläufe, Eintöpfe, Salate und Soßen aufpeppt. Den sollten wir uns nicht entgehen lassen!

Außerdem sind die Blätter supergesund. In ihnen steckt ein Vielfaches von dem, was das eigentliche Gemüse an Vitaminen und anderen gesunden Nährstoffen enthält. Und wir bekommen sie beim Einkaufen gratis dazu.

Eigentlich unglaublich, dass wir daran gewöhnt sind, die Blätter wegzuwerfen. Klar, wir haben sie bislang nicht als Lebensmittel wahrgenommen und haben auch nicht gelernt, damit zu kochen. Das kann sich aber ganz schnell ändern! Du musst nur wissen, welche Blätter du essen kannst und was du daraus leckeres zubereiten kannst.

Welche Gemüsesorten haben essbare Blätter?

Die fünf bekanntesten Gemüsesorten mit essbaren Blättern:

  1. Karotten
  2. Radieschen
  3. Brokkoli
  4. Kohlrabi
  5. Rote Bete

Wie verwendet man die Blätter?

Roh oder gekocht: Die Blätter dieser fünf Gemüsesorten kannst du sowohl roh als auch gekocht essen. Größere Blätter von Kohlrabi, Brokkoli und Roter Bete können allerdings sehr fest sein. Sie solltest du garen, damit sie schön zart werden.

Smoothies: Für den Einstieg sind Smoothies gut geeignet. So gewöhnst du dich an den Geschmack und an den neuen Gedanken, die Blätter zu essen. Einfach mal eine kleine Menge Blattgrün mit etwas Obst und evtl. milden Gemüsesorten mixen – viele Kombinationen schmecken toll.

Im Salat: Kleine, zarte Blätter kannst du ganz oder grob zerkleinert im Salat verwenden, gemischt mit anderen Salatsorten. Oder als Salatkräuter kleingehackt über den fertigen Salat streuen.

In Gemüsegerichten: Du machst einen Auflauf mit Brokkoli oder einen Eintopf mit Roter Bete? Bei vielen Gemüsegerichten kannst du das Blattgrün einfach kleinschneiden und dazugeben. Dickere Stiele hacken und ebenfalls mitgaren.

Wie Spinat zubereiten: Die Blätter von Brokkoli, Kohlrabi und Roter Bete lassen sich mit Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne dünsten und ergeben eine leckere Gemüse-Beilage: Blätter waschen, Stiele abschneiden. Blätter grob zerkleinern, Stiele hacken. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl andünsten. Stiele dazugeben. Wenn die Stiele gar sind, Blätter dazugeben, zusammenfallen lassen und 5-10 Minuten mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu passt z.B. Reis.

Pelins Tipps

Ich habe irgendwann erfahren, dass man die Blätter verschiedener Gemüsesorten essen kann, habe es ausprobiert und finde es gut! Seither werfe ich weniger weg. Meine Tipps zu den verschiedenen Gemüsesorten:

Brokkoliblätter esse ich gerne roh. Sie schmecken mild – und halt nach Brokkoli. Wenn ich ein Gericht mit Brokkoli mache, verwende ich oft nicht nur die Röschen, sondern schneide auch die Blätter und Stiele klein und gebe sie dazu.

Radieschenblätter fand ich beim ersten Probieren gewöhnungsbedürftig. Für mich hat das nach Gras geschmeckt. Inzwischen erkenne ich den typischen Radieschenblatt-Geschmack und er hat für mich etwas Frisches, Frühlingshaftes – so kann es sich ändern! Im Internet gibt es tolle Rezepte, z.B. für Suppen aus Radieschenblättern.

Rote-Bete-Blätter habe ich noch nie probiert, das will ich unbedingt noch testen! Sie sollen wie Mangold schmecken und sich auch so verwenden lassen.

Karottenengrün kann man wie Petersilie verwenden, es schmeckt auch ähnlich. Praktisch: Wenn man ein Bund Karotten kauft, kann man sich die Petersilie also sparen. Der Geschmack ist ziemlich intensiv, deshalb nehme ich davon nur kleine Mengen. Aus Karottengrün kann man übrigens leckeres Pesto machen, auch dafür gibt es im Internet ganz einfache Rezepte.

Einkaufen: Es muss frisch sein! Die Blätter zu essen macht natürlich nur Spaß bei richtig frischem Gemüse, wenn die Blätter grün und prall sind. Wenn man das Gemüse im Supermarkt kauft, ist seit der Ernte oft zu viel Zeit vergangen. Eher fündig wird man auf dem Wochenmarkt und überall da, wo man direkt beim Erzeuger einkaufen kann, sodass zwischen Ernte und Verkauf nicht viel Zeit vergangen ist.

Richtig aufbewahren. Nach dem Einkaufen trenne ich die Blätter gleich vom Gemüse ab und bewahre sie luftdicht eingepackt im Kühlschrank auf. So bleiben sie knackig, weil sie ihre Feuchtigkeit behalten. Auch das Gemüse bleibt länger frisch, wenn die Blätter ab sind. Zum Einpacken der Blätter habe ich früher Tüten verwendet, heute nehme ich große Dosen oder Bienenwachstücher. Das klappt super und es fällt kein Plastikmüll an.


19. Juni 2020
Viktualia - Hofeinkauf
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